Pressemitteilung 25/2012 der GRÜNEN JUGEND Rheinland-Pfalz
veg_weihnachten_logo2Nicht arbeiten müssen, mit den Lieben zusammen sitzen und dabei noch was leckeres Essen. Ob Gläubig oder nicht, das Weihnachtsfest erfreut sich weiterhin einer großen Beliebtheit unter den Menschen in diesem Land. Weniger begeistert dürften die Tiere sein, denn vor den Feiertagen laufen die Schlachtbetriebe zu Hochform auf. „Abgesehen davon, dass Tiere vermutlich generell nicht gerne sterben“, erklärt Lena Engel, Sprecherin der Grünen Jugend Rheinland-Pfalz, „ist Weihnachten auch Hochsaison für Quälpraktiken wie das Stopfen von Gänsen.“Aber das Problem geht noch weiter. Jüngst hat der WWF mit seiner Studie „Klimawandel auf dem Teller“ wieder daraufhin gewiesen: Fleischverzicht ist aktiver Klimaschutz, auch in Deutschland wird mehr Fleisch gegessen, als unser Planet nachhaltig überhaupt produzieren kann.

Deshalb möchte die Grüne Jugend Rheinland-Pfalz die Menschen ermutigen, für die Feiertage auf Fleisch zu verzichten. Damit hätten alle einen Grund zur Freude. „Der historische Christus selbst wird relativ sicher auch keine Ente mit Rotkraut gegessen haben“, mutmaßt Jan Paul Stich, Sprecher der Grünen Jugend Rheinland-Pfalz. „Viel weihnachtlicher wäre da eigentlich doch ein orientalisches Festmahl mit Falafeln, Humus, Taboulé und anderen Köstlichkeiten, die in Bethlehem und Jerusalem bestimmt schon vor 2012 Jahren recht populär waren.“ Weniger historisch korrekte, aber umso leckerere Weihnachtsgerichte ohne Fleisch hat der Vegetarierbund unter www.vegetarische-weihnachten.de gesammelt. Wer in der vorweihnachtlichen Zeit noch ein deutlicheres Zeichen für Tierrechte setzen möchte, kann am 22.12, nach Koblenz kommen. Dort demonstrieren wir gemeinsam mit vielen anderen Gruppen gegen Massentierhaltung ab 12 Uhr am Löhrrondell.