Anlässlich des „Welttages der Braille Schrift“ spricht sich die Grüne Jugend Rheinland-Pfalz für mehr Barrierefreiheit aus.
Den 4. Januar hat die Weltblindenunion 2001 zum „Welt-Braille-Tag“ ernannt. An eben diesem Tag wurde im Jahr 1809 Franz Braille geboren. Er selbst war seit dem frühen Kindesalter blind und erfand im Alter von 16 Jahren eine Blindenschrift. Diese besteht aus 6 Punkten die kleine  Erhebungen im Papier bilden. Diese „Braille-Schrift“ ermöglicht es seit dem stark sehbehinderten Menschen zu lesen und schreiben.

Lena Engel, Sprecherin der Grünen Jugend Rheinland-Pfalz, sagt dazu: „Es ist unabdingbar, dass öffentliche Einrichtungen und Gebäude endlich barrierefrei werden. Das heißt auch, dass es  Ausschilderungen und Informationen in Blindenschrift gibt.

Außerdem sollten nicht nur auf Medikamentenverpackungen Produktinformationen in Braille eingprägt sein, sondern auch auf anderen Verpackungen, Gegenständen und Geräten.“

Jan Paul Stich, Sprecher der Grünen Jugend Rheinland-Pfalz, fügt hinzu: „Eine  barrierefreie Kennzeichnung jeglicher Produkte, sehen wir als logische Konsequenz aus der UN-Konvention zu Rechten von Menschen mit Behinderungen. Diese besagt nämlich auch, dass jedem Mensch ein barrierefreier Zugang zu Information, Kommunikation und Medien zusteht (siehe auch Artikel 9 der UN-Behindertenrechtskonvention).“

In diesem Sinne hoffen wir, dass es der Weltblindenunion gelingt, heute das Bewusstsein der Menschen zu wecken und dass dieses Bewusstsein auch über den Welt-Braille-Tag hinaus erhalten bleibt. Sodass wir bald in einer nahezu vollkommen barrierefreien Gesellschaft leben.