von Pia Sobotta

Das diesjährige Sommercamp der GRÜNEN JUGEND fand vom 29.07.-01.08. am Pulvermaar bei Gillenfeld statt. Trotz des schlechten Wetters war es mit über 30 Jugendlichen sehr gut besucht. Das Sommercamp stand unter  dem Motto „Energie“ –  das Thema welches zur Zeit ganz Deutschland beschäftigt. Solarenergie, Windenergie, Geothermie oder doch Kohle- und  Atomkraftwerke?


Einen Einstieg ins Thema bot der Workshop „Energie erfahrbar machen“ am Freitag, geleitet von Markus Tullius von der Görlitz Stiftung. In diesem Workshop konnten die TeilnehmerInnen einen Bildschirm zum Laufen bringen, in dem sie ein umgebautes Fahrrad antrieben. Eine solche Konstruktion wird verwendet, um das so genannte „Fahrradkino“  zu betreiben. Samstags morgens ging es dann weiter mit internen Informationen zur aktuellen Energiepolitikvom Fraktionsvorsitzenden Daniel Köbler. Anschließend hatten die Lyrik-Interessierten die Möglichkeit an  einem „Poetry Slam-Workshop“ unter der Leitung von „Schunke III“ teilzunehmen. Im letzten Teil des Workshops konnten die TeilnehmerInnen dann einen echten Auftritt bei einem Poetry Slam, in Mainz, gewinnen. Sieger wurde Jan Stich mit einem Vortrag über das kalte Finnland.

Weitere Workshops  an  diesem Tag waren der „Windenergieworkshop“ geleitet von Ralf Dunker, Mitarbeiter der 100%erneuerbar Stiftung und der Workshop „Energie in den Entwicklungsländern“ unter der Leitung von Jakob Spanke, einem unserer Teilnehmer. Abends am Lagerfeuer hielt Karl-Wilhelm-Koch, Sprecher der LAG Ökologie von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz, einen  Vortrag zum Atomausstieg, gefolgt von einer Diskussionsrunde. Sonntags begann die 5. Workshopphase mit den Workshops „Energieeinsparpotenzial“ geleitet von Irina Kollert von der rheinland-pfälzischen Energieagentur EOR und  „Umweltschutz in der Antike“ vorgetragen von Ann Kristin Pfeifer, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Rheinland- Pfalz. Nach dem gemeinsamen Mittagessen konnte man abermals zwischen zwei Workshops wählen: zum einen „Geothermie“ von Florian Malm und zum anderen „Smart Grids“, welcher vom Beiratsmitglied Jan Stich gestaltet wurde. Außerdem diskutierte die GRÜNE JUGEND über die Reformierung ihrer Strukturen und die Planung des kommenden Haushalts. Montag folgte dann schon der gemeinsame Abbau des Lagers. Zu erwähnen ist noch, dass wie bei jeder unserer Veranstaltungen  fleischlos, sogar weitgehend vegan gegessen  wurde. Die allgemeine Stimmung  war sehr gut.