altDie geringe Menge

In Berlin wird die Cannabispolitik liberaler betrieben als in anderen Bundesländern. Jedes Bundesland hat selbst zu entscheiden, welche Masse als geringe Menge gilt und wie damit zu verfahren ist. Bis zu 10g in Berlin in der Tasche haben und man bleibt straffrei; bis 15g besteht die Möglichkeit, dass das Verfahren eingestellt wird. Nun ist eine Verwaltungsvorschrift der LINKEN geplant, die für ein Mitführen bis 15g das Einstellen des Verfahrens vorsieht. In der GRÜNEN Bundestagsfraktion wurden 30g diskutiert.

Drugchecking

Die erhöhte erlaubte Mitführmenge hilft zwar, einen größeren Vorrat zu besitzen, dessen Sauberkeit man sich überzeugt hat, doch das Problem der verunreinigten Drogen durch den Schwarzmarkt wird sich damit nicht ändern. Drugchecking ist in Deutschland von den Regierungen ideologisch nicht gewollt und daher sterben immer noch Menschen an den Folgen des unterdrückten Handels. Gewagte Initiativen wollen diese Misslage ändern und nehmen es selbst in die Hand. Um beim Beispiel Berlin zu bleiben: Drugchecking-Initiative Berlin-Brandenburg

Den Artikel von Zitty Berlin könnt ihr hier bei Drug Scouts nachlesen.

In den Niederlanden steht jedoch eine größere Entscheidung an

Hier wird im Wahlkampf um nichts weiteres als die komplette Legalisierung aller Drogen diskutiert. Grund dafür ist vermutlicherweise das Geld, was sich durch die Steuern einbringen lässt – doch vielleicht steckt ja auch Idealismus dahinter. So hoffen wir also, dass die Konservativen dort nicht als Gewinner hervorgehen!

Den Artikel könnt ihr bei der tollen Zunge raus Zeitung Welt nachlesen und euch bei der Umfrage beteiligen.

Tja ihr lieben FDP-Drogenbeauftragten – so wär’s liberal