Die GRÜNE JUGEND Rheinland-Pfalz kritisiert den am vergangenen Dienstag von Innenminister Roger Lewentz vorgestellten Verfassungsschutzbericht. Schon die Unterteilung in Links- und Rechtsextremismus ist stark vereinfachend, die Grenze zwischen „normal“ und „abweichend“ willkürlich. Menschen in einen Topf zu werfen und mit demselben Begriff zu versehen, obwohl sie kaum etwas gemeinsam haben ist falsch und in vielfacher Hinsicht problematisch. Die GRÜNE JUGEND lehnt die Extremismustheorie daher ab.

„Nazis wollen alle Menschen, die nicht in ihr Weltbild passen, aus der Gesellschaft ausschließen. Die meisten linken hingegen kämpfen für die Gleichberechtigung und -behandlung Aller, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung oder anderen Merkmalen.“ erläutert Lisa Diehl, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND RLP.

Es ist erschreckend zu sehen, dass rechte Gewalttaten nach einer kurzen Ruhepause 2012 nun wieder zugenommen haben. „Dazu kommt, dass von einer weiteren Dunkelziffer bei den Straftaten auszugehen ist, teils aus Angst von Opfern, Anzeige zu erstatten. Teilweise möchten die Behörden einen rechten Zusammenhang aber auch nicht erkennen oder zugeben.“ meint Janosh Schnee, Sprecher der GRÜNEN JUGEND RLP.