muellFür den morgigen Samstag, 15. März 2014 haben Neonazis einen Aufmarsch durch die Stadt Koblenz geplant. Sie wollen damit ihre Solidarität mit angeklagten Neonazis ausdrücken, die gerade wegen schwerer Straftaten vor Gericht stehen. Auch im Schatten des wahrscheinlich rassistisch motivierten Übergriffes am vergangenen Montag in Mainz ist ein breites Bündnis gegen die Rechten unerlässlich.

Ein breites Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Akteur*innen in Koblenz und Rheinland-Pfalz hat sich zusammengeschlossen, um gegen die Neonazis zu demonstrieren. „Wir wollen ihnen die Straßen von Koblenz nicht überlassen und rufen deshalb zu einer Kundgebung und einem Demonstrationszug auf. Wir sind nicht bereit, irgendeine Form von Hetze gegen Menschen hinzunehmen. Für uns ist es auch Gewalt, wenn Angst bewusst geschürt wird und Einschüchterung gewollt ist. Wir stehen ein für ein angstfreies und vertrauensvolles Miteinander. Wir wollen ein buntes und lebensfrohes Koblenz, in dem alle sein können.“, heißt es im Aufruf. Die Auftaktkundgebung findet um 13 Uhr am Koblenzer Hauptbahnhof statt, mit anschließender Demo durch die Stadt.

Die GRÜNE JUGEND Rheinland-Pfalz ruft alle Menschen dazu auf, sich am Samstag an der Demo gegen diesen Aufmarsch zu beteiligen und den Neonazis gewaltfrei in den Weg zu stellen. Es gilt den Aufmarsch der Ewiggestrigen zu verhindern!

Dazu erklärt Janosh Schnee, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Rheinland-Pfalz: „Die Neonazis wollen am Samstag durch Koblenz marschieren, um ihre menschenverachtende Ideologien zu verbreiten. Dem stellen wir uns entschlossen entgegen und rufen alle dazu auf, sich an der Demo gegen diesen Aufmarsch zu beteiligen. Kein Fußbreit den Faschist*innen!“

Bereits heute wird es um 19 Uhr am Hauptbahnhof in Koblenz eine Demo geben, bevor dann am Samstag um 13 Uhr am Koblenzer Hauptbahnhof eine Kundgebung mit anschließender Demo durch die Stadt stattfindet. Parallel wird es ab 13 Uhr eine weitere Kundgebung am Forum Mittelrhein geben, die dann um 19 Uhr in eine Tanzdemo durch die gesamte Stadt mündet.