Die GRÜNE JUGEND Rheinland-Pfalz kritisiert die Wiedereinführung von Grenzkontrollen aufs Schärfste.
„Dies ist ein Schlag ins Gesicht all derer, die Deutschland noch vor kurzem für die so großzügige Aufnahme von Flüchtlingen feierten. Prompt schließt Deutschland seine Grenzen, anstatt wirkliche Solidarität und Rückgrat zu beweisen. Gerade jetzt, wo Flüchtlingsunterkünfte wieder brennen, wo Rassismus wieder in Mode kommt, ist diese Entscheidung ein weiteres Signal der Bundesregierung, dass sie vor den Fremdenfeinden einknicken. Wo ist das christlich in CDU und wo ist das sozial in SPD? Wir fordern Menschlichkeit, wir fordern Mut und wir fordern Solidarität, die nicht die Ausnahme, sondern die Regel ist!“, erklärt Felizitas Boie, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Rheinland-Pfalz.
Janosh Schnee, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Rheinland-Pfalz fügt hinzu: „Heute zeigt sich, wie sehr wir ein gemeinsames Europa brauchen. Es muss jetzt darum gehen, dass die Europäische Union als Friedensnobelpreisträgerin ihrem Anspruch als Wertegemeinschaft gerecht wird und ihre Grenzen öffnet.“
Die Probleme werden durch die zeitweise Schließung der Grenzen lediglich nach Östereich oder Ungarn verlagert. Zudem entsteht der Eindruck, dass damit die Berichte von den menschenrechtsverletzenden Zuständen in Ungarn bewusst ausgeblendet und sogar toleriert werden.
Die GRÜNE JUGEND Rheinland-Pfalz ruft die Mitgliedstaaten der EU deshalb dazu auf, nationalistische Egotrips sofort zu beenden und sich gemeinsam um die Menschen zu kümmern, die hier Schutz, Freiheit und Sicherheit suchen!