Die Grüne Jugend Rheinland-Pfalz fordert, den 08. Mai als Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus zum bundesweiten Feiertag zu erklären.

Am 08. Mai 1945 trat die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht in Kraft.
Der millionenfache Mord an Juden und Jüdinnen, Andersdenkenden, Sinti, Roma und nicht heterosexuellen Menschen in ganz Europa fand damit ein Ende.

Der 08. Mai soll als Feiertag die Aufgabe haben, die Menschen daran zu erinnern, welche Folgen Patriotismus, Nationalismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit haben können.

„Gerade angesichts der aktuellen Renationalisierungstendenzen und der massiven Zunahme an Gewalttaten gegen Minderheiten in Deutschland, Europa oder der Türkei, ist es wichtig, die Lehren der Geschichte ernst zu nehmen.“ erklärt Sprecherin Ellen Sauer.

„Wir kämpfen gegen den Rückfall in nationales Denken und gegen jede Form von Ausgrenzung und Diskriminierung. Diese haben auch dem Nationalsozialismus den Weg bereitet. Gerade in Zeiten des immer stärker werdenden Rechtsrucks erachten wir es als sinnvoll, den 08. Mai als Feiertag einzuführen.“ ergänzt Sprecher Benjamin Buddendiek.