Auf der Landesdelegiertenversammlung von Bündnis 90/Die Grünen Rheinland-Pfalz am 21.04. in Idar-Oberstein wurde ein Antrag zur Jugendbeteiligung der Grünen Jugend einstimmig angenommen.

Dieser Antrag fordert umfassende Verbesserungen für die Beteiligung von Jugendlichen in Rheinland-Pfalz. Die drei wesentlichen Forderungen sind:

1. Die flächendeckende Einführung von Schulparlamenten im Rahmen der anstehenden Schulgesetzänderung.

2. Die Erweiterung der rheinland-pfälzischen Gemeindeordnung mit einem rechtsgültigen Anspruch auf eine flächendeckende kommunale Jugendbeteiligung. Vorbild soll die Gemeindeordnung von Baden-Württemberg sein.

3. Die Senkung des Wahlalters auf allen Ebenen. Vor allem bei den bevorstehenden Kommunalwahlen 2019.

Dazu erklärt Leonie Bourry, Sprecherin der Grünen Jugend Rheinland-Pfalz: „Die Demokratie lebt von Partizipation und diese muss allen Kindern und Jugendlichen möglich gemacht werden. In dem Antrag haben wir gemeinsam umfassende Verbesserungen für die Beteiligung von Jugendlichen beschlossen. Flächendeckende Schulparlamente, ein Anspruch auf Jugendbeteiligung in der Gemeindeordnung sowie die Senkung des Wahlalters sind ein Konjunkturprogramm für unsere Demokratie. “

„Für Demokratie kann nur begeistert werden, wer mitmachen darf. Wir müssen unbedingt darauf hinarbeiten, dass Jugendliche viel mehr positive Beteiligungserfahrungen machen. Dies ist der erfolgversprechendste Weg, auch in Zukunft engagierte Demokraten zu haben.“, ergänzt Alexander Kouril, Co-Sprecher der Grünen Jugend Rheinland-Pfalz.