Yasuní-NationalparkDer Nationalpark Yasuní in Ecuador liegt im Amazonas-Regenwald und ist einer der artenreichsten Orte weltweit. Er ist von globaler Bedeutung für den Schutz der Biodiversität und als Senke von CO2. Zahlreiche indigene Gruppen leben hier. Doch dieses einzigartige Waldgebiet ist bedroht: ein Fünftel der Erdölvorkommen des Landes liegen darunter, im Wert von rund 7,2 Mrd. US-Dollar. 2007 kündigte der ecuadorianische Präsident Rafael Correa an, kein Erdöl dort zu fördern, wenn die internationale Gemeinschaft die Hälfte der entgangenen Gewinne an Ecuador zahlen würde. Das Geld sollte ausschließlich in soziale und ökologische Projekte investiert werden. Unter der damaligen Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul wollte Deutschland sich mit 50 Mio Dollar jährlich an der Initiative beteiligen.

UPDATE (27.8.): Petition von Rettet den Regenwald e.V. jetzt unterschreiben auf regenwald.org !


Doch ihr Nachfolger Dirk Niebel weigert sich, die Gelder bereitzustellen! Dass er Gefahr läuft, sich damit international zu blamieren, scheint ihm egal zu sein. Bei der UN-Generalversammlung im September wird die Yasuní-Initiative Thema sein. Daher müssen wir jetzt Druck auf Dirk Niebel und die Bundesregierung ausüben!

 

Unterzeichnet jetzt die Petition (noch bis 16. August):

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=18493

(einmalige Registrierung im System erforderlich)

Hier findet ihr weitere Hintergrundinformationen:

Blog GRÜNE JUGEND Bundesverband

Artikel in der Zeit „Niebel und die Indianer“

Artikel in der taz „Dirk Niebel ist der Urwald egal“

Facebook-Gruppe „Herr Niebel, retten Sie den Yasuni Regenwald“