Pressemitteilung 4/2012 der Grünen Jugend Rheinland-Pfalz

Der Weltfrauentag jährt sich dieses Jahr zum 101. Mal, allerdings scheint die Gleichberechtigung der Geschlechter noch immer fern.

Im europäischen Durchschnitt verdienen Frauen 17% weniger bei gleicher Qualifikation als Männer. Es stellt sich die Frage, wie Gesellschaft und Wirtschaft darauf kommen, den Menschen einzig auf Grund seines Geschlechtes bewerten zu dürfen. Tagtäglich wird es zum Auswahlkriterium über Gehalt,Arbeitsmarkt- und Aufstiegschancen.

Gleichzeitig ist dies die Kritik der 1. Welt. Während mancher Orts Menschen für faire Bezahlung arbeitender Frauen kämpfen, leiden anderen Mädchen und Frauen unter Gewalt und Zwangssterilisierungen. Noch immer ist es Tradition in Ruanda und weiteren Staaten, zum frühstmöglichen Zeitpunkt das weibliche Kind zu beschneiden. Jeglicher sexueller Trieb soll genommen werden, so müsse die Frau „rein“ sein.

„Wir werden nicht länger zusehen, wie Frauen überall auf der Welt um ihre Rechte kämpfen müssen!“, entrüstet sich Jan Stich, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Rheinland Pfalz, „Nein, wir kämpfen mit ihnen. Für eine Welt, in der Frauen ihr Menschenrecht auf Selbstbestimmung und freie Entfaltung allgegenwärtig ausgestalten dürfen.“ „Es ist dabei unser aller Ziel, nicht nur den Frauen gleiche Rechte zu geben, sondern ein gesellschaftliches Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Lesben, Schwule, Bi-, Inter- und Transsexuelle selbstverständlich zu unserer Gesellschaft dazu gehören und dieselben Rechten wie alle andern genießen sollen“, ergänzt Sophia S., Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Rheinland- Pfalz.

Am 25. März veranstaltet die GRÜNE JUGEND RLP gemeinsam mit der LandesschülerInnenvertretung sowie den JungdemokratInnen/Junge Linke in Mainz zunächst ein Frauenfrühstück mit anschießendem Geschlechterseminar. Ab 11:00 Uhr werden Mädchen und Frauen im Café Pause bei gemütlicher Atmosphäre und leckerem Essen diskutieren können, während ab 14:00 Uhr alle eingeladen sind, gemeinsam im DGB Haus über Feminismus, Rollenbilder, Sexismus in Sprache und Schule und Maskulinismus zu debattieren.