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Gummibärchen versüßen den Morgen

Sind heute morgen viel zu früh aufgestanden und haben Gummibärchen und Flyer an all die armen Socken verteilt, die regelmäßig so früh am Bahnhof in Landau sind. Weil alle es eilig hatten zu ihren Schulen und Arbeitsstellen zu kommen, haben wir nicht so viel diskutiert sondern unsere Botschaft vor allem durch die Flyer weitergegeben. Zwischendrin konnten wir unsere kalten Hände an heißen Teetassen wärmen, mit denen wir liebevoll versorgt wurden. Zum Schluss haben wir dann noch Flyer an den Fahrrädern in Bahnhofsnähe befestigt, um Menschen, die aus Überzeugung ihr Auto öfters gegen das Rad eintauschen, daran zu erinnern wo sie ihr Kreuzchen machen könnten.

 

In der Hoffnung mit den Gummibärchen vielen Menschen den Morgen ein bisschen versüßt zu haben, sind wir dann weitergefahren nach Bad Dürkheim.

Nach einigen Umwegen (weil unser Navi den Geist aufgegeben hatte) kamen wir auf dem Römerplatz in Bad Dürkheim an. Dort standen wir dann vor der Herausforderung einen Stand auf dem gefühlt 8 m breiten Platz so aufzubauen, dass der geforderte Abstand von 10 m zu jedem Geschäft eingehalten wird. Nach dem wir den Optiker befriedet hatten, in dem wir noch ein Stück weg gerückt sind, stand einem tollen Stand in strahlendem Sonnenschein nichts mehr im Wege.

Hatte Guttenberg vielleicht einen Grünen Ghostwriter?

Wir hatten viele gute Gespräche mit netten Leuten die sich über unsere Infos und Äpfel gefreut haben. Und wir hatten Guttenbergfans, die glaubten wir wollten ihnen ihren Helden im Maßanzug wegnehmen. Immer wieder wird uns böse vorgeworfen die Grünen hätten für Guttenbergs Rücktritt gesorgt. Da ich es aber für sehr unwahrscheinlich halte, dass ein Grüner Guttenbergs Dissertation für ihn geschrieben hat, können wir uns wohl nicht mit diesen Lorbeeren schmücken. So ist und bleibt wohl Guttenberg für Guttenbergs Dissertation und damit für Guttenbergs Rücktritt verantwortlich…

Abends ging es dann noch auf Kneipenwahlkampf durch Landau, wo uns weniger Stammtisch-Parolen als nachmittags begegneten.

Irisch Pub meets Hulla

Im ersten Pub stieg eine Aloha Party. Unsere Flyer fanden an einem Lehrerstammtisch reißenden Absatz. Nach einiger Zeit entdeckten wir außerdem Menschen, die wir schon bei der PendlerInnen Aktion gesehen haben. Landau ist klein – keine neue Erkenntnis. Bei kaltem Guinness begann der Limbocontest. Es wurden Mädchen gesucht, die Stange zu halten und Männer, die ihre Kräfte messen wollten (ho ho ho). Darauf meldete sich allerdings eine unserer Frauen, wollte machen und durfte auch. Anschließend gewann einer unserer Männer den Hullacontest, an dem eigentlich nur Frauen teilnehmen sollten.

Politik, nein Danke?

In der nächsten Bar treffen wir auf Jusos die versuchten uns zu erklären was sie mit ihrem „Politik nicht mit uns“ meinen. Irgendwie soll der Mann, der in Abwehrhaltung darauf abgebildet ist eine Doppelte Verneinung darstellen. Verstanden haben wir es immer noch nicht so ganz. Ob das nun daran lag, dass der Flyer so schlecht ist oder vielleicht unser Pegel zu hoch war, ist ungeklärt.