Ein Kommentar von A.G. zu dem famosen BILD Artikel (die Kommentare sind in den eckigen Klammern und schwarz hervorgehoben).

Frauen, die nur Frauen lieben � schätzungsweise zwei Millionen Lesben
leben in Deutschland. Sexualpsychologin Dr. Christine Baumanns (55) aus
Aachen erklärt das Geheimnis ihrer Liebe:

„Wie wird eine Frau lesbisch � ist das angeboren oder sind die Männer
schuld? [Hammereinstieg! Die Schuldfrage muss zuerst geklärt werden,
schließlich würde keine Frau aus sich heraus eine andere Frau lieben.]

Dr. Christine Baumanns: „Bei manchen Lesben ist das ganz klar genetisch
festgelegt. Sie verlieben sich von Anfang an immer nur in Frauen. Viel
häufiger ist aber eine große Enttäuschung mit einem Mann der Auslöser.
Die Frau wendet sich bewusst von den Männern ab und findet erfüllende
Liebe bei einer Frau.“ [Richtig! Entweder sind die Gene schuld oder die
Männer, dann ist lesbisch sein sozusagen eine psychologische Störung in
Folge eines Traumas.]

„Was ist in der Lesben-Liebe anders als bei der Liebe zu einem Mann?“

Dr. Christine Baumanns: „Es geht mehr um Befriedigung für die Seele als
um körperliche Befriedigung. Frauen sind einfach einfühlsamer als
Männer. Und wenn bei einer Frau der Hunger der Seele größer ist als der
Hunger des Körpers, gibt ihr die lesbische Beziehung mehr.� [Richtig!
Frauen verlieben sich, um ihre seelischen Wünsche zu befriedigen und
Männer wegen ihrer körperlichen Wünsche. Ich bin nur froh, dass Frauen
uns unsere Wünsche erfüllen können, während wir Männer ja leider nicht
in der Lage sind, auf seelische Wünsche einzugehen.]

„Halten die Beziehungen länger?“

Dr. Christine Baumanns: „Ja und nein. Lesbische Paare halten sehr an
ihrer Beziehung fest. Das kann die Liebe aber auch gefährden.
Eifersucht, Klammern, Besitzansprüche spielen unter Lesben eine größere
Rolle als bei heterosexuellen Paaren.“ [Richtig! Sie halten länger und
kürzer. Sie würden natürlich länger länger halten, wenn nicht alle
Frauen, inbesondere Lesben, so zickig wären!]

„Gibt es bei Lesben-Paaren auch den „Mann“ und die „Frau“?

Dr. Christine Baumanns: „Es ist wie in jeder [!] Beziehung: Eine ist
immer die Stärkere, die Dominante, die andere lässt sich dominieren, ist
weiblicher [!], ordnet sich unter.“ [Richtig! Die reife Liebe ist nur
ein hypothetisches Konstrukt, in Wahrheit sind alle Beziehungen
SM-Beziehungen und selbstverständlich ist der Mann immer der Herr im
Haus und die Frau ordnet sich grundsätzlich unter!]

„Kann das auch mal wechseln?“

Dr. Christine Baumanns: „Ja. Zum Beispiel, wenn die „Frau“ sich nicht
mehr unterordnen will und dadurch die Beziehung in Gefahr gerät. Dann
werden die Rollen eben getauscht.“ [Richtig! Das tolle an lesbischen
Beziehungen ist, das beide mal „Mann“ spielen dürfen.]

„Was passiert beim Sex?“

Dr. Christine Baumanns: „Die Frauen küssen und streicheln sich, haben
Oralsex. Viele benutzen auch Sexspielzeug, zum Beispiel Vibratoren.“
[Richtig! Dies unterscheidet lesbischen Sex vom normalen Sex, der
grundsätzlich ohne Vorspiel auskommt und in Missionarsstellung
stattzufinden hat.]

„Ist der Sex lustvoller als mit einem Mann?“

Dr. Christine Baumanns: „Nicht unbedingt. Aber Frauen empfinden gleich,
sie wissen, was sich gut anfühlt, was sie besonders erregt. Das einem
Mann klarzumachen, fällt Frauen oft schwer.“ [Richtig! Aber da alle
Frauen gleich empfinden und gleich erregt werden würde es sich mal
lohnen, den Männern das genauer zu erklären, dann gäbe es auch weniger
traumatisierte, ins Lesbentum getriebene Frauen. Es stellt sich nur noch
die Frage, ob die BILD-Redakteurin das Interview mehr oder weniger frei
erfunden hat oder wie diese Frau an ihren Doktortitel gekommen ist.]