Der letzte Eintrag über Gender findet sich in diesem Blog hier und ist vom 10. April. Heißt das jetzt, dass es online wenig Neues gibt oder Feminismus im Netz nicht vertreten ist? Sexismus ist es auf jeden Fall, darüber wurde ja schon auf der re:publica diskutiert – »Das andere Geschlecht: Sexismus im Internet« (download bei Netzpolitik.org). Es gibt nicht nur „die Blogger“, sondern BlogerInnen und auch Frauen, die sich im Open Source bereich engagieren – doch dazu später. Hier z.B. ein Eintrag über die besagte Diskussion von April.

»Frauen Im Net« - Digitale Medien Für Frauen

Hingewiesen wurde dabei einmal auf frauenim.net – Netzwerk Digitale Medien für Frauen. Was ich aber interessanter fand, war der Hinweis auf Mädchenmannschaft, einem BlogInnenkollektiv. Susanne Klingner ist den taz-LeserInnen vielleicht schon aus den Kolumnen „Die Farbe Lila“ bekannt:

So hatte ich mir den Westen vorgestellt

Arschlecken!

Nippelfreie Zone

Nein, ich knete keine Vulva

Frauenfeindlichkeit im Internet? Gibt es nicht!

Mädchenmannschaft

Ganz interessant finde ich auch den Blogeintrag „Kopftuch“ bei »anders-anziehen«, der auf „Hijabs High“ verweist.

Warum die ganzen (bis auf den letzten) alten Links über Frauen im Netz? Heute gab ein auf ubuntuusers.de einen Beitrag von Helena Morzuch über Ubuntu-Frauen, der jetzt auch auf ubuntuusers ist.

Es werden verschiedene Projekte genannt, die dem Ergebnis der FSF-Studie über Gender & Open Source von 2006, nämlich nur 1,5% Frauenbeteiligung, entgegenwirken:

Ubuntu Women

Debian Women

Fedora Women

GNOME Women

KDE Women

und LinuxChix (Name sehr eigenartig^^). Es gibt bestimmt noch einige andere, aber das sollte als Beispiel genügen. In den verschiedenen freien Open Source Magazinen gibt es meistens auch immer einen Frauenbericht.

Habt ihr noch anderes empfehlenswertes, dass ihr in den Kommentaren verlinken könntet? Dann tut es.