Seit dem Sommersemester 2014 wohnt  unsere neue rheinland-pfälzische Sprecherin Felizitas Boie in Trier.  Warum sie den neoliberalen Mantra des unendlichen Wachstums doof findet und was sie sonst so treibt, lest ihr am besten selbst.

Name: Felizitas Boie (Spitzname: Feli)

Alter: 23Feli wie sie leibt und lebt ;-)

Kreisverband: Grüne Jugend Trier

Lieblingstier: Pinguin

Studienfach: Internationaler Studiengang in Umweltwissenschaften

Was sind deine Hobbies?

Reisen, wandern, versuchen mehr selber zu machen statt zu konsumieren.

Deine Themenschwerpunkte?

Flüchtlings- und Asylpolitik, Umweltschutz und Postwachstum

Warum engagierst du dich in der Grünen Jugend Rheinland-Pfalz?

Weil auf Landesebene viele Menschen zusammenkommen und man sich breiter austauschen kann.

Warum wird das nächste Jahr ein besonders Gutes?

Weil wir ein toller, bunter Haufen Leute sind, teilweise mit langjähriger Erfahrung, teilweise mit neuen, frischen Ideen. Die Motivation ist hoch, ihr dürft also einiges erwarten.

Warum ist dir politische Arbeit wichtig?

Weil Politik der Hebel ist, um Stück für Stück was zu verändern und langfristig Dinge umzusetzen.

Warum wolltest du in den Landesvorstand?

Um mehr mitzubekommen, mehr mitzubestimmen, mehr umzusetzen.

Wo liegen deine Stärken?

Vernetzung und Kreativität.

Was sind Themen, die dir im Moment besonders wichtig sind?

TTIP (Transatlantisches Handelsabkommen zwischen EU und USA) und Co., Unterbringungssituation von Flüchtlingen, Alternativen zum Wachstumsparadigma und Konsum (z.B. Foodsharing).

Seit wann engagierst du dich politisch und wie bist du zur GJ gekommen?

Seit 2012, auf die Grüne Jugend bin ich durch den Markt der Möglichkeiten an der Uni Jena aufmerksam geworden.

Warum hast du dich für die GJ entschieden?

Weil ich mich thematisch am besten aufgehoben fühle und tolle Leute kennengelernt habe.

Was macht dir bei der GJ am meisten Spaß?

Gemeinsam an Themen zu arbeiten, zu diskutieren und Aktionen zu planen.

Was ist dein Traum?

Eher eine Vision, nämlich mehr Selbstversorgerin zu sein.

Was möchtest du den Leser*innen mitgeben?

Ich habe letztens das Zitat gefunden „Ein wachsener Wald macht weniger Krach als ein fallender Baum. Lasst uns auf den wachsenden Wald lauschen.“ Es ist von Hans Peter Dürr und da ich es sehr  schön finde möchte ich es gerne mit euch teilen. Geht es denn nicht bei uns darum? Natürlich prangern auch wir an, aber wir verbreiten auch ein buntes Potpourri an Alternativen, ökologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen. Wir helfen dem wachsenden Wald gehört zu werden.