Pressemitteilung 10/2005

Anti-Kunst-Kongress

Anlässlich des am 07. April zum ersten Mal stattfindenden Internationalen Anti-Graffiti-Kongresses im Roten Rathaus in Berlin erklärt der Landesvorstandssprecher der GRÜNEN JUGEND Rheinland-Pfalz, Daniel Köbler (Mainz): „Graffiti ist Kunst. Es handelt sich also um einen ‚Anti-Kunst-Kongress‘!“ Graffiti gibt es seit über 2000 Jahren. Graffiti ist heute Ausdruck einer weltweiten Jugendkultur und muss endlich respektiert und gefördert werden. Wer diese Kultur beseitigen will, verstößt gegen demokratische Prinzipien und schadet einer pluralistischen, freiheitlichen Gesellschaft. Die Gesellschaft sollte sich jungen Menschen und ihrer Kunst öffnen – und sie nicht verbieten und wegsperren.

„Statt nachweislich wirkungsloser staatlicher repressiver Maßnahmen, wie Sondereinsatzkommandos der Polizei oder ‚Kopfgelder‘ nach Wild-West-Manier, wie vom rheinland-pfälzischen Justizminister Mertin (FDP) ausgelobt, fordert die GRÜNE JUGEND öffentliche Flächen und Räume vielfältig zu gestalten. Ein gutes Beispiel dafür ist der ‚Graffiti-Bus‘ der Mainzer Verkehrsgesellschaft“, erklärt Köbler abschließend.

Für Rückfragen steht Ihnen gerne Daniel Köbler unter 0178/5151122 oder unter daniel.köbler@gjrlp.de zur Verfügung.