(Auszug aus dem Jugendwahlprogramm zur Landtagswahl 2001)

Wir schaffen offene, gebührenfreie und richtig gute Hochschulen!

Da die Gesellschaft künftig noch mehr gut ausgebildete junge Menschen benötigt, setzen wir uns dafür ein, den Hochschulzugang für Berufstätige deutlich auszubauen und zu fördern. Abgeschlossene Berufsausbildungen sollen auch das Studium in einem dazu passenden Wissenschaftsbereich ermöglichen.

Die Ausbildungsförderung muss bedarfsgerecht, elternunabhängig und sozial gerecht gestaltet werden, um die finanzielle Eigenständigkeit der Studierenden zu stärken. Studiengebühren jeglicher Art werden von uns abgelehnt, da sie soziale Barrieren für ein Hochschulstudium errichten. Die Einführung von Studiengebühren für sog. „Langzeitstudierende“ ist aus unserer Sicht nichts anderes als der bequeme Versuch, die Schuld für Versäumnisse der Politik den Studierenden zuzuweisen.

Wir schaffen richtig gute Hochschulen unter anderem dadurch, dass wir ihnen mehr Geld zur Verfügung stellen, welches z.B. für eine Modernisierung der Bibliotheken und mehr Personal zur verbesserten Betreuung der Studierenden verwendet werden muss. Richtig gute Hochschulen sind für uns aber auch Orte, an denen Entscheidungen in einem demokratischen Prozess getroffen werden. Wir setzen uns dafür ein, dass alle an den Hochschulen vertretenen Gruppen (Profs, Mitarbeiter und Studierende) gleichberechtigten Einfluss auf Entscheidungen bekommen, die die Hochschulen betreffen.