Die GJ Koblenz hat ein bisschen nachgeforscht, welche Folgen genetisch modifizierte Nahrung haben kann

Französische Forscher belegen anhand einer Studie an Laborratten die verheerenden Folgen von Gentechnik in unseren Lebensmitteln

Am 19.September veröffentliche die Internetzeitschrift www.heise.de einen Beitrag über eine Studie von französischen Wissenschaftlern um Gilles-Eric Séralini, die der Frage nachgingen , inwiefern sich gentechnisch veränderte Lebensmittel auf den Organismus auswirken können.

Dazu ernährten die Forscher über einen Zeitraum von 2 Jahren 200 Laborratten mit der gentechnisch veränderten Maissorte Nk600 und mit Roundup angereichertem Trinkwasser. Eine weitere Kontrollgruppe von Ratten, die mit natürlichem konventionellem Mais ernährt wurde, sollte zum Vergleich herangezogen werden. Die Grüne Jugend distanziert sich von dieser Forschungsmethode, wir lehnen Tierversuche ab, trotzdem sind die Ergebnisse dieser Studie beunruhigend:


Die Unterschiede zwischen den beiden Gruppen waren erschreckend groß. Schon nach kurzer Zeit zeigten sich bei den mit “Genfood” ernährten Ratten die ersten Nebenwirkungen. 50% der männlichen und sogar 70% der weiblichen Ratten konnten ihre typische Lebenserwartung von 2 Jahren nicht einhalten und verstarben vorzeitig. Zum Vergleich: bei der anderen Kontrollgruppe lag die Sterberate lediglich bei 20-30%

Auch folgenschwere Krankheiten stellten die Forscher an den Versuchstieren fest, so waren die Ratten viel anfälliger für beispielsweise schwerwiegende Erkrankungen an Leber und Nieren, neigten zur Bildung von Geschwülsten/Tumoren und hatten somit eine signifikant erhöhte Mortalität.

Diese Zahlen sprechen eine deutliche Sprache, sie zeigen uns, dass von Menschenhand veränderte Nahrungsmittel nicht nur in der Tierwelt, sondern höchstwahrscheinlich auch beim Menschen irreparable und generationsübergreifende Probleme und Langzeitschäden  verursachen könnten.

Die Ergebnisse verstärken und legitimieren unsere berechtigte Ablehnung von Gentechnik in Nahrungsmitteln!

Es ist daher von größter Wichtigkeit und im Interesse aller, dass Lebensmittel nicht mit Gentechnik in Berührung kommen dürfen.

In der EU ist der direkte Einsatz von gentechnisch veränderten Lebensmitteln zwar strikt untersagt, aber, dass die zahlreichen künstlichen und chemischen Düngemittel / Pestizide in der Agrarindustrie garantiert “unbedenklich” sind, ist anzuzweifeln. Auch die Futtermittelernten für die Massentierhaltung sind oft durch unzählige gentechnisch veränderte Substanzen und Nährstoffe angereichert, die die Entwicklung der Tiere beschleunigen sollen. Somit gelangt letztendlich alles was wir essen, mit Gentechnik, zumindest teilweise, in Berührung.
Es gibt mittlerweile kaum noch einen naturwissenschaftlichen Zweig, der nicht zumindest mit dem Gedanken der Gentechnik spielt.
Aber auch wir als Verbraucher tragen maßgeblich dazu bei, inwieweit die Gentechnik unser Leben und unsere Umwelt durchdringen darf.
Als Verbraucher sind wir daher in der Verantwortung, besser und genauer auf die Herkunft und die Zusammensetzung unserer Nahrung zu achten, Die möglichen Schäden und Nebenwirkungen dürfen daher niemals verharmlost werden Es gibt ein schönes Sprichwort, welches uns das Spielen mit unserem Essen verbietet. Dieses ungeschriebene Gesetz sollte sich nicht nur die Wissenschaft und die Nahrungsmittelindustrie, sondern vor allem auch die Finanzbranche zu Herzen nehmen.

Quelle: http://www.heise.de/tp/artikel/37/37669/1.html