Anlässlich des „April-Scherzes“ der Jungen Union RLP nach dem sie sich als Ziel in Zukunft eine 100% Frauenquote setzen um Politik endlich „dirndltauglich“ zu machen erklärt Lisa Diehl, Sprecherin der Grünen Jugend Rheinland-Pfalz: „Ein Thema wie die Gleichberechtigung als Thema für eine Zeitungsente zu verwenden ist vollkommen unangebracht. Angesichts der Position der Jungen Union kann sie als Angriff gegen jede Frau, die ihre Rechte einfordert gesehen werden. Diese Art von sexistischem Gedankengut lehnen wir strikt ab und fordern die Junge Union Rheinland-Pfalz auf sich Witze in Zukunft nur noch auf eigene Kosten zu leisten.“
Lena Engel, Sprecherin der Grünen Jugend Rheinland-Pfalz ergänzt: „Welche Sicht auch immer man auf die Sexismusdebatte, wie sie in den Medien geführt wurde, hat, eine Sensibilisierung für das Thema ist das mindeste was man sich von ihr erhoffen kann. Die JU Rheinland-Pfalz zeigt in ihrer Erklärung aber das genaue Gegenteil und macht die Frau, die die Debatte auslöste, Frau Himmelreich auch noch namentlich lächerlich. Dieses „nicht für voll nehmen“ der Menschen, die sich über Missstände beschweren ist abzulehnen.
Wir die Grüne Jugend Rheinland-Pfalz möchten uns angesichts dieser Äußerungen klar gegen Sexismus und für eine tolerante, vielfältige Gesellschaft aussprechen in der Gleichberechtigung selbstverständlich ist.“