Bis in ländliche Gebiete und durch alle gesellschaftlichen Gruppen hindurch sind in den vergangenen Tagen zigtausend Menschen bundesweit auf die Straße gegangen, um anlässlich des Martinstages für eine gerechtere Gesellschaft zu demonstrieren. Im Vorfeld hatten vor allem kirchliche Institutionen, Kindergärten und Grundschulen dazu aufgerufen. Daraufhin haben sich vorwiegend Familien mit kleinen Kindern an den abendlichen Demonstrationszügen beteiligt und ihren kreativen Protest singend und mithilfe von meist selbst gebastelten Laternen zum Ausdruck gebracht.

Dazu erklärt Lisa Diehl, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Rheinland-Pfalz: „Eine der zentralen Forderungen der GRÜNEN JUGEND Rheinland-Pfalz ist Chancengleichheit, basierend auf den allgemeinen Menschenrechten. Wir wollen uns mit Nachdruck für die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben einsetzen. Um diesem Ziel nahe zu kommen, brauchen wir eine gerechte Verteilung. Da der derzeitige Zustand ein ungerechter ist, gilt es umzuverteilen. Dafür sind heute Menschen im ganzen Land auf die Straßen gegangen.“

Janosh Schnee, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Rheinland-Pfalz ergänzt: „Die Mantelteilung in der Geschichte zu St. Martin gilt als Zeichen für mehr Solidarität und Gerechtigkeit auf dieser Welt. Wir begrüßen daher die bundesweiten Demonstrationen für mehr Umverteilung in der Gesellschaft. Als GRÜNE JUGEND Rheinland-Pfalz kämpfen wir für soziale Gerechtigkeit, damit allen Menschen eine gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft ermöglicht wird.“