Benjamin Buddendiek, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Rheinland-Pfalz, kommentiert den Koalitionsvertrag: „Wir begrüßen den erfolgreichen Abschluss der Koalitionsverhandlungen! Leider mussten wir bei einigen wichtigen Punkten Abstriche machen. Wir haben es bedauerlicherweise nicht geschafft im Bildungsbereich grüne Akzente zu setzen und unsere Forderungen, wie das Vorantreiben einer Schule ohne Sitzenbleiben und ohne Leistungsdruck, zu verhandeln. Dennoch bewerten wir den Vertragsentwurf insgesamt als positiv. Es freut mich besonders, dass die Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre im Koalitionsvertrag festgehalten wurde. Dies ist ein wichtiges Zeichen für mehr Teilhabe junger Menschen.“

„Unsere Forderung sich gegen die beiden Handelsabkommen CETA und TTIP auszusprechen, finden sich bedauerlicherweise nicht im Vertragstext wieder. Wir sehen dies als Aufforderung innerparteilich in den kommenden Monaten noch einmal deutlich zu machen, dass eine Zustimmung mit GRÜNEN nicht möglich ist. Alles in allem überwiegen jedoch die grünen Forderungen, mit denen wir auch in den kommenden fünf Jahren das Land gestalten können. Die erfolgreiche Energiewende und der Klima- und Naturschutz werden fortgesetzt – sei es durch den Erhalt des Nationalparks oder die Fortführung der Energiewende. Dass eine humane Flüchtlingspolitik durch GRÜNE fortgeführt werden kann, sehe ich als größten Verhandlungserfolg. Insgesamt ist der Vertragstext eine gute Grundlage für eine Koalition, die wir jedoch immerzu kritisch begleiten werden!“ ergänzt Jennifer Werthwein, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Rheinland-Pfalz.