Pressemitteilung 7/2007 der GRÜNEN JUGEND RLP

Dumm, brutal und national!

GRÜNE JUGEND RLP verurteilt feigen Übergriff von 30 Neonazischlägern auf wehrlose 18-jährige und
wirft der Polizei Versagen vor.

Am vergangenen Dienstagabend wurde eine 18-jährige Frau am Mainzer Südbahnhof von etwa 30 Neonazis
auf die Gleise geworfen und verprügelt. Zuvor hatten die Faschisten mit Flaschen nach PassantInnen  geworfen. Die Neonazis kamen mit der S-Bahn von einem NPD-Aufmarsch in Rüsselsheim. Dazu stellt Laura-Luise Hammel, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND RLP, fest: „Die Polizei muss erklären,  wieso die Neonazis ungehindert am Südbahnhof ihr Unwesen treiben konnten. Es waren mehr als zweitausend Polizisten in Rüsselsheim im Einsatz, um den Neonaziaufmarsch zu schützen. Wieso konnten nicht, wie sonst üblich, ein paar von ihnen die Rechtsextremisten im Zug begleiten?“

„Dieser feige Übergriff zeigt wieder einmal, wie gewaltbereit und gefährlich die rechtsextreme Szene in Rheinland-Pfalz ist. Die GRÜNE JUGEND wird weiterhin zu zivilem Ungehorsam aufrufen, um
jegliche öffentlichen Auftritte dieser Faschisten zu verhindern. Außerdem setzen wir gemeinsam mit den anderen politischen Jugendverbänden unsere Bildungsarbeit fort, um für Demokratie und Courage zu werben“, so Alexander Grünen, Sprecher der GRÜNEN JUGEND RLP, abschließend.