Pressemitteilung 06/2009 der Grünen Jugend RLP

Die GRÜNE JUGEND Rheinland-Pfalz fordert mehr Jugendbeteiligung in den Kommunen!

Die Landesmitgliederversammlung, die vom 3.-5.April in Ingelheim am Rhein tagte, fasste einen entsprechenden Beschluss zum bevorstehenden Kommunalwahlkampf.

Jugendpolitik ist eine Querschnittsaufgabe. In allen politischen Fragen müssen die Bedürfnisse junger Menschen mehr Berücksichtigung finden. Jugendliche wissen am besten, was sie wollen. Deshalb fordert die GRÜNE JUGEND Rheinland-Pfalz Jugendparlamente mit eigenem Budget. Diese sollen eine wirkliche politische Entscheidungskompetenz besitzen. Außerdem sollen Jugendzentren aufgebaut werden, die von den Jugendlichen selbst verwaltet werden.

Die GRÜNE JUGEND Rheinland-Pfalz tritt außerdem für einen kostenlosen ÖPNV ein.
Mobilität ist eine Grundvoraussetzung für ein selbst bestimmtes Leben. Außerdem trägt ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz zum Klimaschutz bei. Nachhaltige Politik ist gerade für junge Menschen von
großem Belang. Damit die Menschen in fünfzig Jahren noch ein gutes Leben haben können, muss die Politik jetzt auf regenerative Energien bauen!

Nachhaltigkeit heißt aber auch, dass die Gesellschaft nicht durch soziale Unterschiede und Rassismus gespalten wird. Die GRÜNE JUGEND Rheinland-Pfalz will eine Gesellschaft, in der die familiäre Herkunft
und die Hautfarbe keine Rolle mehr spielen. Integrative Gesamtschulen bieten die Möglichkeit, dass Menschen unterschiedlicher Hintergründe gemeinsam leben und lernen. Es ist an der Zeit, der verfehlten
Integrationspolitik entgegen zu wirken. Mit dieser Problematik haben sich die TeilnehmerInnen des Landesjugendkongresses in dem Workshop über Migration in Europa beschäftigt.

Die GRÜNE JUGEND Rheinland-Pfalz ist vier Wochen vor Beginn der heißen Wahlkampfphase höchst motiviert. Mit den neuen vier Beiratsmitgliedern, die auf der Landesmitgliederversammlung nachgewählt wurden, sind wir bestens aufgestellt, um für mehr Jugendbeteiligung einzutreten.