GRÜNE JUGEND macht sich fit für die Kommunalwahl

Beschlossen auf der 39. Landesmitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Rheinland-Pfalz am
26. Juli 2008 in St. Goarshausen.
Die politische Arbeit der GRÜNEN JUGEND RLP wird bis zur Kommunalwahl im Jahr 2009 maßgeblich 
durch diese geprägt werden. Die GRÜNE JUGEND RLP macht es sich in diesem Zeitraum vor allem zur
Aufgabe junge Menschen für die kommunale Arbeit zu interessieren. Darüber hinaus beteiligt sich die
GRÜNE JUGEND Rheinland-Pfalz am Kommunalwahlkampf 2009 der Partei Bündnis 90/Die Grünen mit
einer eigenständigen Jugendwahlkampagne. Der
Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND wird beauftragt
auf der Landesmitglieder-versammlung im November ein ausführliches Wahlkampfkonzept mit einer
realistischen Gegenfinanzierung zur Abstimmung zu stellen.

Grobe Eckpfeiler der Bemühungen das Interesses an Kommunalpolitik zu stärken und der
Wahlkampagne sollen sein:


1. Schwerpunkte der Kampagne
Die GRÜNE JUGEND Rheinland-Pfalz plant eine eigene Jugendwahlkampagne, deren Schwerpunkt
Demokratie/Jugendbeteiligung sein soll. Es sollen Konzepte entwickelt werden, wie eine
basisdemokratische Jugendbeteiligung in der Kommune realisiert werden kann.
Ein weiteres
Schwerpunktthema soll in Abstimmung mit den Grünen gefunden werden.


2. KandidatInnen
Die Grüne Jugend möchte eigene KandidatInnen für den Kommunalwahlkampf ins Rennen schicken.
Hierzu soll der LaVo schnellstmöglich Maßnahmen ergreifen, um junge Kandidat-Innen hierfür zu
begeistern. Es sollen auf grünen und/oder alternativen Listen auch explizit Jugendliche geworben
werden, die bisher nicht Mitglied der Grünen Jugend oder der Grünen sind. Der Landesvorstand soll für
eine Vernetzung der KandidatInnen sorgen und über die Unterstützung von Jugendlichen entscheiden,
die nicht Grünen bzw. GJ-Mitglied sind.


3. Materialien

3.1.Webseite
Für die KandidatInnenfindung und den Kommunalwahlkampf soll eine eigene Webseite online gestellt
werden. In diese sollen möglichst auch interaktive Elemente, wie zum Beispiel ein Blog integriert werden.
Die Domain bessermitmachen.de kann hierfür wieder
genutzt werden.

3.2. Flyer
Es soll möglichst ein eigener Flyer für den Jugendwahlkampf entworfen werden. Außerdem soll der
Landesverband den KandidatInnen vor Ort Eindruckflyer zur Verfügung stellen, die für kommunale
Schwerpunkte genutzt werden sollen.

4. Aktiv vor Ort
Kommunale Arbeit, insbesondere ein guter Jugendwahlkampf ist nur mit kommunalen Gruppen möglich.
Der Landesvorstand soll sich daher im kommenden Jahr verstärkt um die
Gründung bzw. Wiederbelebung
von kommunalen GRÜNE JUGEND-Gruppen und Kreis-verbänden bemühen. Hierzu soll sich der LaVo
auch Anregungen aus anderen Landes-verbänden holen. In Zusammenarbeit mit den kommunalen
GJ-Gruppen und/oder jungen
KandidatInnen sollen Aktionen, Infostände und Veranstaltungen organisiert
werden. Auch der Beirat soll die kommunalen Gruppen und KandidatInnen dabei unterstützen
Veranstaltungen vor Ort zu realisieren.


5. Seminare
Die GRÜNE JUGEND RLP veranstaltet möglichst noch im Jahr 2008 eine Informations-veranstaltung,
um potentielle KandidatInnen und andere Interessierte über die Arbeit in kom-munalen Räten zu
informieren und diese untereinander zu vernetzen. Überdies sollen Landesvorstand und Beirat prüfen,
ob es realisierbar ist ein Angebotsseminar zu orga-nisieren, welches durch kommunale Gruppen
gebucht werden kann und auf welchem die potentiellen WahlkämpferInnen vor Ort für den Wahlkampf fit
gemacht werden sollen.


6. Zusammenarbeit mit anderen Landesverbänden
Zum Zeitpunkt der Kommunalwahl in RLP finden auch in anderen Bundesländern Kommunal-wahlen statt
(darunter in NRW und in BW). Der LaVo soll prüfen, inwieweit die GJ RLP mit anderen LVen
zusammenarbeiten kann.


7. Verstärkte Zusammenarbeit mit der GARRP
Um jungen Menschen die Kommunalpolitik näher zu bringen und sie (egal ob Mandats-trägerIn oder
InteressierteR) für ein grünes Mandat in den kommunalen Parlamenten fit zu machen, soll sich ab sofort
um eine verstärkte Zusammenarbeit mit der GARRP bemüht werden. Dies soll zum Beispiel durch
Seminarkooperationen und gegenseitige Bewerbung von Seminaren geschehen. Diese Zusammenarbeit
soll nicht mit der Kommunalwahl 2009 enden.