Pressemitteilung 07/2008 der GRÜNEN JUGEND RLP

Kohlekraftwerk Mainz stoppen!

GRÜNE JUGEND Rheinland-Pfalz fordert klare Entscheidung von OB Beutel

Heute läuft die Einwendungsfrist zum Bau des geplanten Kohlekraftwerks ab. Die Beteiligung der BürgerInnen war enorm, über 58 000 Einwendungen konnten gesammelt werden.

„Das Kohlekraftwerk ist eine klimapolitische Katastrophe und wird von den Menschen nicht  akzeptiert“, erklärt Maximilian Pichl, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Rheinland-Pfalz. „Die hohe Zahl an Einwendungen ist ein klares Signal für Oberbürgermeister Jens Beutel: die Stadt muss das Kohlekraftwerk verhindern.“

Der Bau von sieben Kohlekraftwerken wurde bundesweit in den letzten Monaten verhindert, zuletzt in Kiel, wo ein breites Bündnis Einwendungen erhoben hatte. Auch kurz vor der Wahl in Hamburg steht das Kohlekraftwerk in der Hansestadt auf der Kippe. In Mainz ist der Stopp des Kraftwerks also möglich!

„Oberbürgermeister Beutel, der auch noch Aufsichtsratsmitglied der KMW AG ist, muss sich entscheiden, wessen Interessen er vertreten will. Entweder er stimmt dem Bau des Kraftwerks zu und  macht sich zu einer Marionette der Wirtschaftslobby, oder er handelt im Interesse der
BürgerInnen und stoppt das Kraftwerk. Die WählerInnen werden sich seine Entscheidung bis zu den Kommunalwahlen 2009 merken“, ist sich Pichl sicher.