[Update] Tagesseminar am 4. September 2010 in Ludwigshafen

Während du diesen Text bis zum ersten Punkt gelesen hast, ist im Schnitt bereits ein Mensch verhungert. Glaubst du nicht? Im Juni 2009 legte die BBC jedoch einen Bericht vor, nachdem im Schnitt alle drei Sekunden ein Mensch auf der Erde verhungert: Während also ein Zwanzigstel der Weltbevölkerung rund 80% der auf der Welt verhandenen Ressourcen vebraucht, sterben gleichzeitig jährlich 8,8 Millionen Menschen an Hunger und eine weitere Milliarde leidet darunter.
Du, als kleinster Teil einer rasant wachsenden Weltbevölkerung, hast bewusst oder
unbewusst Teil an diesem verherenden Status Quo. Denn was du vebrauchst, zieht in der Regel einen langen Rattenschwanz an damit verbundenen Konsequenzen nach sich: Du bist, was du konsumierst. Aber was konsumierst du eigentlich, wenn du dir den Bauch vollschlägst? Wieviele Mahlzeiten braucht der Mensch und was heißt eigentlich “Hunger leiden” konkret? Wie viele Menschen hungern eigentlich wo und wie sieht es in den sogenannten Industrieländern aus? Wo liegen die genauen Ursachen? Halten fairer Handel und ökologischer Landbau wirklich was sie versprechen? Ist der mehr oder weniger subtil erhobene Zeigefinger aus diesem Text berechtigt?