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"Kein Werben für Töten und Sterben!"

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Liebe Alle,

die DFG-VK [Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen] kämpft seit langem für Pazifismus und gegen Krieg und Rüstung. Daher streitet die Friedensgesellschaft für eine weltweite Abrüstung, um dauerhaften Frieden erreichen zu können . Wir, die GRÜNE JUGEND RLP, stimmen der DFG-VK darin zu, dass das Vorhandensein und der Einsatz von Waffen und Soldaten eine gewaltfreie Konfliktlösung [zu] oft verhindert.

Insbesondere ist es ein Unding, dass das Militär in Deutschland an Schulen und auf Berufsmessen für sich werben darf und von diesem Recht, vor allem seit der Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht, auch regen Gebrauch macht. Wir stehen für eine Militär freie Ausbildung, in der sich jedes Kind und jeder Jugendliche frei entwickeln kann, ohne durch Geld und vermeintlichen Ruhm zu Kriegsdienst und Morden verführt zu werden.

 

Netzpolitik GRÜN gestalten!

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Offener Brief der GRÜNEN JUGEND Rheinland-Pfalz zum netzpolitischen Leitantrag

Liebe delegierte Freundinnen und Freunde,

die BDK in Kiel steht vor der Tür und uns erwarten wieder einmal große, richtungsweisende Entscheidungen. Dabei liegt uns als jungen Menschen, denen der virtuelle Raum längst zu einer zweiten Lebenswelt geworden ist, der Leitantrag D-02 „Offenheit, Freiheit, Teilhabe – die Chancen des Internets nutzen – den digitalen Wandel grün gestalten!“ ganz besonders am Herzen.

Wir Grüne waren die bürgerrechtliche, netzpolitische Partei in Deutschland. Und zwar genau bis zum 18. Juni 2009. Ohne Not und aus der Opposition heraus stimmte damals ein Drittel unserer Bundestagsabgeordneten dem technisch absurden Zugangserschwerungsgesetz der großen Koalition zu, mit dem Deutschland als eines der ersten westlichen Länder eine eigene digitale Zensur-Infrastruktur aufgebaut hätte, wäre nicht ausgerechnet die FDP dazwischen gekommen und hätte die Umsetzung ausgesetzt. Damals ist viel für uns kaputt gegangen, ohne diese Entscheidung wäre wohl auch bis heute große Flaute in den Segeln mancher Freibeuter.

 

Kein Platz für Erdölförderung – Rettet Yasuní!

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von Sophia Steinmetz und Jan Stich

„Um den längst angelaufen Klimawandel noch bremsen zu können, sind zwei Dinge wichtig“, erklärt Jan Stich, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Rheinland-Pfalz. „Der noch vorhandene Waldbestand muss bewahrt werden und gleichzeitig müssen wir den globalen CO2-Ausstoß drastisch reduzieren.“ Von daher ist es doppelt begrüßenswert, dass sich Ecuador bereits 2007 bereit erklärt hat, auf das geplante Erdöl-Förderungsprogramm im Yasuní -Nationalpark zu verzichten. Rund ein Fünftel der Erdölvorkommen des Landes im Wert von 7,2 Mrd. US-$ liegen darunter. Im Austausch fordert die ecuadorianische Regierung, dass rund die Hälfte der entgangenen Gewinne als Ausgleichsbetrag von der internationalen Staatengemeinschaft gezahlt wird. Das Geld sollte ausschließlich in soziale und ökologische Projekte investiert werden.

 

GRÜNE im Landtag - und jetzt?

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Welche landespolitischen Veränderungen haben die Grünen bewirkt, was steht noch aus? Die  Landtagsabgeordnete Pia Schellhammer erklärt im Interview, wo junggrüne Forderungen umgesetzt wurden und wo nicht, wie ihre Arbeit im Landtag aussieht und welche Perspektiven es in Zukunft gibt.

von Philipp Jung


Nach der Wahl im März diesen Jahres haben die Grünen den Sprung aus der APO in die Landesregierung gemeistert. Du bist als Kandidatin der Grünen Jugend Rheinland-Pfalz in den Landtag eingezogen. Welche Funktionen hast du als Abgeordnete in Parlament und Fraktion?

 

Die Katastrophe von Tschernobyl

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In der Nacht auf den 26. April 1986, also vor genau 25 Jahren, ereignete sich im Block 4 des Lenin-Atomkraftwerks im ukrainischen Tschernobyl ein katastrophaler Unfall. Durch ein misslungenes Experiment kam es im Reaktorkern zu einer Knallgasexplosion, die den Reaktor zerriss und radioaktives Material in die Luft schleuderte. Unmittelbar am Unfallort starben zwei Menschen die von den Trümmern erschlagen wurden, weitere 30 Menschen starben in der Folgewoche bei den Rettungsarbeiten.

Wie viele Menschen tatsächlich aufgrund der Katastrophe starben bleibt unbekannt. Die Zahlen schwanken zwischen 10.000 und 250.000 Menschen. Insgesamt verloren 20.000 Menschen ihr Zuhause, weil sie evakuiert wurden. In der 30 km-Sperrzone rund um das Atomkraftwerk kam es zu einer regelrechten Mutation der Tier- und Pflanzenwelt. Tiere hatten häufig Fehlgeburten oder brachten Nachkommen mit starken Missbildungen zur Welt, beispielsweise mit zu vielen oder zu wenigen Beinen, oder sogar ohne Augen. Die Bäume bekamen zusätzliche Kronen und ihre Blätter verformten sich.

 

Aber wie konnte das alles passieren?

 


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