GRÜNE Jugend: Nein zu Studiengebühren!

Mainz am 23.10.2003

Zu den Aussagen der RCDS-Bundesvorsitzenden Barbara von Wnuk-Lipinski in der Rheinzeitung vom 23.10. 2003 erklärt der Landesvorstand der Grünen Jugend Rheinland-Pfalz:

Studiengebühren sind sozial ungerecht und wirtschaftlich kontraproduktiv, deswegen lehnt die Grüne Jugend deren Einführung entschieden ab. „Wenn Studiengebühren Realität sind, dann ist das Absolvieren eines Studiums noch stärker abhängig vom Portemonnaie des Elternhauses als bisher“, stellt die Sprecherin der Grünen Jugend Rheinland-Pfalz Judith Lindert fest und fügt hinzu: „Dies gefährdet den Ausbau der Wissensgesellschaft in Deutschland. Vielmehr ist die Einführung des elternunabhängigen Bafögs eine Maßnahme zur Stärkung des Bildungsstandortes.“

Für die Grüne Jugend sind Bildungsinvestitionen entscheidende Investitionen in die Zukunft unserer Gesellschaft, an deren Finanzierung sich jedes Mitglied der Gesellschaft entsprechend seiner Leitungsfähigkeit beteiligen muss. Dabei ist es zwingend notwendig, dass das Angebot an Studienplätzen der Nachfrage angepasst wird. „Jeder Mensch, der die entsprechende Qualifikation hat und studieren will, muss einen Studienplatz bekommen können“, fordert Daniel Köbler, Mitglied des Studierendenparlamentes der Uni Mainz und des Landesvorstand der Grünen Jugend.

„Die geradezu lächerliche Forderung nach Abschaffung von Sozialkriterien bei der Stipendienvergabe durch Frau von Wnuk-Lipinski, ist ein Offenbarungseid für den RCDS, der, wie große Teile der Union, das Solidaritätsprinzip aufgekündigt hat“, erklärt Lindert abschließend.

Für Rückfragen steht Ihnen gerne Daniel Köbler (0178 /51 51 122) zur Verfügung.