GRÜNE Jugend: Keine Drogen am Steuer – Alkohol und Cannabis gleich behandeln

Mainz, 11.02.2004

Die GRÜNE Jugend RLP unterstützt die Forderung der FDP, das Fahren nach dem Drogenkonsum weiterhin zu untersagen. Wer sich nach dem Drogenkonsum ans Steuer setzt, gefährdet das Leben anderer Menschen, das hat die FDP richtigerweise erkannt!

„Wer Cannabisprodukte konsumiert, Alkohol trinkt oder Medikamente zu sich nimmt, darf unmittelbar danach nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen. Wir unterstützen die FDP in diesem Punkt voll und ganz!“ erklärt Laura Bauer (Worms), Sprecherin der GRÜNEN Jugend RLP. „Schade, dass die sonstigen Feststellungen der Liberalen bezüglich Cannabis auf Vorurteilen und nicht auf Wissen basieren.“

Die GRÜNE Jugend RLP setzt sich für eine „Promillegrenze“ für THC, den Wirkstoff von Cannabis, ein. „Es ist lächerlich zu behaupten, dass es nicht möglich sei eine Promillegrenze bei Cannabis einzuführen. Medizinische Gutachten zeigen, dass dies geht“, klärt der Sprecher der GJ RLP Daniel Köbler (Mainz) auf und fügt hinzu: „Die individuellen Unterschiede in der Wirkungsweise von Cannabis entsprechen denen von Alkohol. Es ist weder logisch, noch pädagogisch sinnvoll hier aus Gründen des Populismus oder der Unwissenheit mit zweierlei Maß zu messen.“

Die GRÜNE JUGEND ist sehr gespannt auf die (noch) nicht genannten Argumente der FDP, warum „Cannabis aus guten Gründen … eine illegale Droge“ sei.