Generationengerechtigkeit einfordern

Zur aktuellen Diskussion über die Zukunft des Rentensystems in Deutschland erklären Judith Lindert, Landesvorstandssprecherin und Felix Schmitt, Landesvorstandssprecher:

Seit Jahren diskutiert man in Deutschland über den demographischen Wandel und die zukünftigen Probleme werden erörtert.

Der Anlass für eine radikale Reform des Rentensystems ist dringend gegeben, dennoch muss die junge Generation den Reformunwillen der SPD-Fraktion im Bundestag ausbaden. „Es ist ein Unding, dass ein immer kleiner werdender Anteil an „Jungen“ den immer größeren Anteil der „Alten“ finanziert ohne dass sich die Jungen darauf verlassen könnten später selbst eine staatliche Rente empfangen zu können“ erklärt Felix Schmitt, Landesvorstandssprecher der Grünen Jugend Rheinland-Pfalz. „Es ist jetzt Zeit für einen neuen Generationenvertrag. der die heute Jungen nicht über Maß belastet!“ fügt Schmitt hinzu.  Auch die Rentnerinnen und Rentner müssen sich durch einen Verzicht auf Rentenerhöhungen und eventuell durch moderate Rentenkürzungen an einer Reform beteiligen. „Ebenso müssen andere Bevölkerungsgruppen wie Beamte und Selbstständige in Zukunft in das Solidarsystem einzahlen, damit die Beiträge auch langfristig für alle bezahlbar bleiben.“, fügt Judith Lindert, Landesvorstandssprecherin der Grünen Jugend Rheinland-Pfalz, hinzu. Das schafft mehr Rentengerechtigkeit auf der Einnahmenseite.

Die beschriebenen Maßnahmen können aber nur ein erster Schritt hin zu einer umfassenden Reform des gesamten Systems sein. An deren Ende muss eine System etabliert werden, dass auch langfristig eine Generationengerechtigkeit sichert. Aus diesen Gründen unterstützen wir entschieden die Forderungen der jungen Abgeordneten der Grünen Bundestagsfraktion für eine nachhaltige Rentenreform.