Vier Tage Hauenstein: Ein Rückblick

von Andreas

Sonne, Entspannung, Workshops, spannende Diskussionen, Gemütlichkeit am Lagerfeuer und eine Menge Spaß: all das und noch viel mehr versprach die GRÜNE JUGEND RLP den Mitgliedern und InteressentInnen, die sich auf den Weg in die Pfalz machen würden. Ob das Sommercamp vom 16.-19. August in Hauenstein den Erwartungen gerecht wurde, zeigt sich mit einem Klick auf  „weiter“.

Erfreulicherweise folgten 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Einladung. Mit ihnen war denn auch ein wichtiger Faktor auf dem Weg zum perfekten Sommercamp gegeben: Das Klima (untereinander) war super, jedeR packte mit an wenn’s was zu tun gab. Und alle konnten sich für die Workshops begeistern, die uns zum einen mit der ungeahnt weitläufigen Komplexität feministischer Fragestellungen konfrontierten, zum anderen umfassend über Drogen aller Art informierten und ideologiefreie, rationale Konzepte zum Umgang mit ihnen aufzeigten.
Belohnt wurde die inhaltliche Arbeit (die uns auch für die nächste LMV sehr hilfreich sein wird) mit Mahlzeiten, die soweit möglich biologisch, zum größten Teil vegan und eigentlich immer ziemlich lecker waren. Ich hab nicht gekocht, ich kann das sagen.
Aufgelockert (wobei es auch so eigentlich schon sehr locker war) wurde das Programm durch (Gelände)spiele, einen ökologischen Waldspaziergang mit Uli Höfken (MdB), einen Selbstverteidigungskurs und vieles mehr.
Nach getaner Arbeit und dem allabendlichen Plenum folgte dann ein lustiger und schöner Abend am Lagerfeuer. Dabei konnte man dann auch öfter seine Fremdsprachenkenntnisse unter Beweis stellen, hatten wir doch meistens Besucher, die nicht oder nicht wirklich Deutsch sprechen konnten (Franzosen, Holländer, Pfälzer).

{mosimage}Es gab nur 2 Dinge die diese Harmonie hätten stören können: Zum einen schlechtes Wetter. Da hatten wir eigentlich ziemliches Glück, geschüttet hats nur einen Tag vor dem Sommercamp. Zum andern braunes Pack, dass in Hauenstein eine „Mahnwache“ abhalten wollte (anlässlich unseres „Drogenlagers“). Da brauchten wir kein Glück, denn wir hatten kompetente Leute, die der NPD mit 2 erfolgreichen Klagen eine Rechnung über einiges an Gerichtskosten beschert habt. Und wir haben unglaubliche Solidarität von allen Seiten erfahren: Von den Hauensteiner Bürgern, die unsere Gegendemo auf über 120 Leute haben anschwillen lassen, von einer ansässigen Solarfirma, die uns auf zahlreiche Arten geholfen hat, von Antifa’s, die extra angereist sind, um unser Camp zu beschützen. Vielen Dank euch allen!

Um zu einem Ende zu kommen: Das diesjährige Sommercamp war rundum gelungen, jedeR mit dem ich gesprochen habe, sagt dasgleiche. Also, nächstes Jahr schon was vor…? 😉