42. LMV – ein kleiner Bericht

Auch die 42. LMV (2.-4.10.2009 in Mainz) ist am vergangenen Sonntag Nachmittag zu Ende gegangen, verwunderlicherweise ohne dabei die Frage nach dem Sinn des Lebens zu beantworten (Douglas Adams hätte es gewundert).
Mal wieder gaben sich politische Dispute, Workshops und Feiern die Klinke in die Hand. Es wurde gewählt, philosophiert, gelacht und diskutiert. Dafür haben wir aber ganz andere Dinge klären können.

Die LMV war ein Ort des regen Kommens und Gehens, auch die Altgrünen schauten mal vorbei und ließen ein paar Grußworte da.

Samstagnachmittags wurden 3 Workshops veranstaltet, einer zum Thema „Unordnungsbekämpfung mit Praxisbezug“ (freundlicherweise veranstaltet und koordiniert von Matthias), sowie ein Workshop zum Thema „Sexismus in der Sprache“ und „ökologisch Leben“. Wer keine Lust auf einen Workshop hatte legte sich neben den WorkshopteilnehmerInnen auf die Wiese, verfolgte das Spiel Mainz – Hoffenheim und störte abgesehen von zwei unerklärlichen Jubelschreien das Geschehen nicht weiter.

Am Abend wurden wir dann mit feinsten veganen Spezialitäten einer Pizzeria versorgt, die freudig von den Mitgliedern entgegengenommen wurden.
Da es uns von den Vermietern leider nicht gestattet war, in irgendeiner Art und Weise an diesem Abend eine Feier mit lauter Musik zu veranstalten, packte uns doch schließlich die Vernunft und wir gingen pünktlich nach dem Sandmann ins Bett. Oder so ähnlich.

Am nächsten Sonntagmorgen konnte dann die Sitzung nach dem Konsum von geschätzten 200 Thermoskannen Kaffee wieder aufgenommen werden.

Nach dem Vorstellen des Finanzberichtes und der Durchführung einiger Wahlen ging es nochmal um einen Antrag bezüglich Büchel und Ramstein:

Die Landesmitgliederversammlung positionierte sich gegen die inoffiziell gelagerten und von deutschen Truppen zur Übung verwendeten Atomwaffen im Militärstützpunkt Büchel und die Praxis der CIA, Terrorverdächtige aus Flugzeugen zu entführen. Nachweislich spielte auch der
US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein bei der Entführung von Abu Omar eine Rolle.

Am Ende des Tages ließen die Teilnehmer die Veranstaltung in einem gemütlichen Aufräumen ausklingen.