Artikelserie Tschernobyl

Atomkraft? Nein danke!Am 26. April 2010 jährt sich die Katastrophe von Tschernobyl zum vierundzwanzigsten Mal. Weil vor knapp einem halben Jahrhundert in einem Atomkraftwerk in der heutigen Ukraine ein Reaktorbrand ausbrach, der eine der größten Umweltkatastrophen aller Zeiten verursachte, ist am 26.04. ein Gedenktag. Warum sollten wir eigentlich gedenken? Und wem? Und was soll das bringen? Die meisten Gedenktage dienen dazu, wichtige Ereignisse in Erinnerung zu behalten. Dabei geht es in vielen Fällen darum, aus der Vergangenheit zu lernen und die Zukunft bewusst zu gestalten. Die Katastrophe von Tschernobyl hat gezeigt, wie gefährlich Experimente mit Atomkraft sein können und wie schlimm die Folgen sind, die im Fall einer atomaren Katastrophe auf die Menschen zukommen. Trotzdem wird nach wie vor mit Atomkraft experimentiert, Strom in Atomkraftwerken gewonnen und an Atomwaffen gearbeitet. Dazulernen? Fehlanzeige.

Gerade deswegen möchten wir als Grüne Jugend den Gedenktag nutzen, um Menschen nicht nur zum Ge-, sondern auch zum Nachdenken anzuregen. Wie sicher ist Atomkraft eigentlich in Deutschland? Gibt es denn keine Alternativen? Was soll langfristig mit dem ganzen Atommüll passieren? Und: Warum hören wir nicht endlich auf, uns und nachfolgende Generationen weiter zu gefährden?

In den nächsten Tagen werden wir auf dieser Website Artikel und Interviews veröffentlichen, diese und weitere Aspekte der Diskussion beleuchten und die Proteste am 26.04. inhaltlich untermauern sollen.

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