Ein Kommentar von unserem neuen Mitglied in der Webredakion: Leonhard Schmitt

 

Seit dem Ende des zweiten Weltkrieges ist der 1. Mai bundesweit ein anerkannter Feiertag. Tag der Arbeit, Maifeiertag oder Kampftag der Arbeiter*innenbewegung: der 1. Mai hat viele Namen. Der 1. Mai ist für viele aber nicht nur ein Tag des Tanzes und der Tradition, sondern auch ein Tag des Kampfes. Ein Kampf um die Rechte der Arbeitnehmer*innen. Aus diesem Grund gehen die Gewerkschaften, seit dem Ende des 19. Jahrhunderts, an diesem Tag jedes Jahr auf die Straße um für diese Rechte einzustehen.  Auch dieses Jahr fordern die Gewerkschaften für die Arbeitnehmer*innen unverzichtbare Grundrechte ein: Mehr Mitbestimmung am Arbeitsplatz, einen gerechten Lohn, Bildung/ Weiterbildung sowie angemessene Freizeit.

Doch leider wird dieser Tag auch jedes Jahr von Parteien der Rechtsextremen Szene missbraucht. Um ihre Menschenver-achtenden und rassistischen Ideologien an die Öffentlichkeit zu bringen versuchen sie, jedes Jahr durch die Straßen zu ziehen. Laut unserer Verfassung dient dieser Tag „dem Bekenntnis zu sozialer Gerechtigkeit, Frieden, Freiheit und Völkerverständigung“. Davon kann aber nicht die Rede sein, wenn rechtsextreme Parteien unter extrem hohem Polizeiaufwand mit rassistischen Parolen durch die Stadt laufenAus diesem Grund rufen wir euch auf, sich am 1. Mai 2015 in Worms und vielen anderen Städten friedlich gegen Nazis zu demonstrieren.